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Zugegebenermassen ist es einfacher und vor allem praktikabler, Medikamente zu verabreichen, als eine unbefriedigende Arbeitssituation aufzul\u00f6sen oder einen zerm\u00fcrbenden Scheidungskrieg zu befrieden. [\u2026] \u00a0<\/p>\n Ein paar Jahre nach Erscheinen des DSM-III (1980) hat Yale-Psychiater Mark Gold die neue Sichtweise in seinem Buch \u201eThe Good News About Depression\u201c in einem griffigen Ausdruck zusammengefasst: \u201eWir nennen unsere Wissenschaft \u201eBiopsychiatrie\u201c die neue Medizin des Geistes.\u201c Die Psychiatrie hat sich den weissen Kittel der Mediziner angezogen und wurde von nun an auch in der \u00d6ffentlichkeit als wissenschaftliche Disziplin wahrgenommen. […] \u00a0<\/p>\n Aber schon damals wurde \u00fcber die Willk\u00fcrlichkeit von Krankheitsdefinitionen und Diagnosekriterien heftig gestritten. So hielt Theodore Blau, damaliger Pr\u00e4sident der amerikanischen Psychologenvereinigung, das DSM III mehr f\u00fcr ein \u201epolitisches Positionspapier der American Psychiatric Association als f\u00fcr ein wissenschaftlich fundiertes Klassifikationssystem\u201c. Wohl nicht ganz zu Unrecht, schliesslich war es mit der Wissenschaftlichkeit wirklich nicht weit her. \u00dcber die einzelnen psychiatrischen Krankheiten und ihre Symptome haben die APA-Psychiater n\u00e4mlich ganz einfach abgestimmt: Heben sie die Hand liebe Kollegen, wenn sie der Meinung sind, das Symptom AB geh\u00f6rt zur Krankheit XY. Schwer vorstellbar, dass bei einer Versammlung von Diabetologen dar\u00fcber abgestimmt wird, ob man einen neuen Typ von Zuckerkrankheit einf\u00fchren soll, oder dass Astronomen dar\u00fcber abstimmen, ob es schwarze L\u00f6cher gibt.<\/strong> […] \u00a0<\/p>\n [\/vc_column_text][vc_column_text]\n\n\tF<\/span>\u00fcr eine weite Verbreitung des biologischen Konzepts der Psychiatrie sorgte 1984 Nancy Andreasens Bestsellerbuch: \u201eDas zerbrochene Gehirn\u201c. Angepriesen wurde das Buch der amerikanischen Star-Psychiaterin als die \u201eerste umfassende Darstellung der biomedizinischen Revolution in der Diagnose und Behandlung von psychischen Krankheiten.\u201c \u201eDas zerbrochene Gehirn\u201c verk\u00fcndete die neue Marschrichtung der Psychiatrie geradezu programmatisch: \u201eDie wichtigsten psychiatrischen St\u00f6rungen sind Krankheiten. Sie sollten als medizinische Krankheiten betrachtet werden, genauso wie Diabetes, Herzkrankheiten und Krebs\u201c. \u00a0<\/p>\n Weder mit Gentests, noch mit klinischen-chemischen Untersuchungen, noch mit bildgebenden Verfahren gelingt es, Normalit\u00e4t von Depression, Manie oder Schizophrenie zu unterscheiden. Mit diesen Untersuchungsmethoden k\u00f6nnen nur hirnorganische Ursachen erkannt werden \u2013 beispielsweise ein Hirntumor, der m\u00f6glicherweise einer Pers\u00f6nlichkeitsver\u00e4nderung zugrunde liegt. Wie eh und je werden heute psychiatrische Diagnosen durch klinische Beobachtung, Gespr\u00e4che mit Patienten und Angeh\u00f6rigen und dem Ausf\u00fcllen von Frageb\u00f6gen gestellt. <\/span><\/p>\n \u00a0<\/p>\n
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Schon in Andreasens Buch zeigte sich allerdings das Grundproblem, das auch heute, fast 30 Jahre sp\u00e4ter, nicht gel\u00f6st ist. N\u00e4mlich, dass die Hirnforschung mit all ihren hoch technisierten Untersuchungsmethoden gar nicht zeigen konnte, ob \u2013 und vor allem nicht wo \u2013 das Gehirn denn bei psychischen St\u00f6rungen \u00fcberhaupt \u201ezerbrochen\u201c ist.<\/strong> […]<\/span><\/p>\n
Die spezifischen biologischen Charakteristika psychiatrischer St\u00f6rungen liegen noch immer v\u00f6llig im Dunkeln.
Bezeichnender Weise gibt es bis auf den heutigen Tag auch kein einziges biologisches Diagnoseverfahren \u2013 f\u00fcr keine einzige psychische St\u00f6rung.[…] <\/span><\/p>\n