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Lebendig, humorvoll, direkt, nachdenklich, fröhlich, traurig, tief:

 

Paul Messerli ist ein Original, der auch alle anderen Menschen als Originale sieht. Er arbeitete lange in psychiatrischen Kliniken, und liebte und liebt es fremde Völker zu besuchen. Nun ist er noch ab und zu als freischaffender Psychiatriepfleger tätig. Er berichtet über die Psychiatrie, das Leben, den Tod, die Achtsamkeit, das Meditieren und das Menschsein.

 

Hier die Links zum Interview: 

 

Paul Messerli Vimeo

Paul Messerli Youtube

 

Mit dem klicken auf die Zeitangabe kann direkt zu der entsprechenden Frage im Video gesprungen werden.

 


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Psychiatrie, Diagnosen, Macht, Hierarchie, Lügen. https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/05/psychiatrie-diagnosen-macht-hierarchie-luegen/ https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/05/psychiatrie-diagnosen-macht-hierarchie-luegen/#comments Fri, 17 May 2019 21:15:31 +0000 https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/?p=7190

Piet Westdijk setzt sich in diesem Video kritisch mit der Psychiatrie auseinander.

 

 

 

 

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Piet Westdijk beantwortet Fragen https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/05/piet-westdijk-beantwortet-fragen/ https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/05/piet-westdijk-beantwortet-fragen/#comments Sat, 11 May 2019 10:34:52 +0000 https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/?p=6826

 

 

 

Die Videos werden auf „Vimeo“ wiedergegeben, sie dauern von wenigen Minuten bis zu einer Viertelstunde. Mit dem klicken auf die blaue Zeitangabe kann direkt zu der entsprechenden Frage im Video gesprungen werden. Hier sind die einzelnen Videos zum Anklicken:

 

Psychiatrie, Diagnosen, Macht, Hierarchie, Lügen

Gesundheitssystem, Politik, IV

Umgang mit Psychopharmaka und Abhängigkeit

Fragen zu Psychopharmaka absetzen

Gedanken zu alternativen Mitteln, Wegen

Umgang mit „Stimmen“

Umgang mit Krisen

Eltern, Kinder, Wohngruppen, Angehörige

Kritische Auseinandersetzung mit einem „Psychose-Wegbegleiter“

Was ist für dich wichtig geworden in all den Jahren deiner Arbeit?

 

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Selbstheilungskräfte und Psychiatrie https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/04/selbstheilungskraefte-und-psychiatrie/ https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/04/selbstheilungskraefte-und-psychiatrie/#respond Sat, 27 Apr 2019 14:14:33 +0000 https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/?p=5306

Es mag den Besucher, die Besucherin vielleicht erstaunen, dass auf diesem Portal ein Buch vorgestellt wird in welchem es auf den ersten Blick um den Umgang mit Krebserkrankung geht. Auf den zweiten Blick geht es in meinem Empfinden aber um das Menschsein an und für sich, um das Menschsein mit all seinen Facetten. Das Thema „Selbstheilungskräfte“ begegnet mir bei der Arbeit im psychiatrischen Bereich so gut wie nie. Das Buch von Josef Ulrich hat mich tief berührt und etwas in mir zum Anklingen gebracht, was ich, gerade im Hinblick auf die Psychiatrie, verloren glaubte: Hoffnung.

 

Es erfüllt mich daher mit grosser Freude, dass Streifzüge aus dem Buch „Selbstheilungskräfte“ in Form von gekürzten Beiträgen ihren Weg auf dieses Portal gefunden haben. Da die einzelnen Themen aufeinander aufbauen, kann es Sinn machen, die Beiträge der Reihe nach zu lesen, und wie erwähnt: es sind Streifzüge, dass Buch selber hat 250 Seiten. Das Vorwort zu der 4. Auflage liegt in ungekürzter Fassung vor. Ich bedanke mich herzlich bei Josef Ulrich für sein Werk, welches wie er sagt: „Mir durch alle Menschen mit denen ich sein durfte, geschenkt wurde“. Vielen Dank auch für seine Offenheit dafür, dass das Buch hier vorgestellt werden darf.

 

Brigitte Zürcher

 

 

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Die Stimmen begleiten mein Leben https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/04/die-stimmen-begleiten-mein-leben/ https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/04/die-stimmen-begleiten-mein-leben/#respond Fri, 26 Apr 2019 18:30:40 +0000 https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/?p=5441

Drei bis fünf Prozent aller Menschen hören Stimmen oder haben irgendwann einmal in ihrem Leben Stimmen gehört. In der Psychiatrie gilt Stimmenhören immer noch als Zeichen für eine schwere psychische Störung, und auch heute noch besteht die Behandlung in den meisten Fällen ausschliesslich aus Psychopharmaka. […]

 

1990 erzählte ich in einer Klinik zum ersten Mal von den Stimmen. Seitdem habe ich sechs verschiedene psychiatrische Diagnosen erhalten, von denen die „Schizophrenie“ mich am meisten betroffen machte. Viele Neuroleptika wurden bei mir ausprobiert, die Stimmen waren dagegen aber immun. Mein schlimmstes Erlebnis war als ich Haldol nehmen musste, das ja bei Stimmenhören noch immer das Mittel der Wahl ist. Verunsichert durch die Diagnosen der PsychiaterInnen und ihren Beteuerungen, dass ich unheilbar psychisch krank sei, resignierte ich und ergab mich in mein Schicksal. Das hatte zur Folge, dass die Stimmen immer aggressiver wurden. Ich führte einen Dauerkampf mit ihnen, der mich zu einer Drehtürpatientin machte.

 

1992 […] traf ich auf eine Sozialarbeiterin, die mich im Kampf gegen die Stimmen unterstützte, indem sie mich und meine Stimmen sehr ernst nahm. […] Heute kann ich das Anschwellen des Stimmengemurmels als Warnung wahrnehmen: irgendetwas ist dann bei mir nicht in Ordnung. Das kann zu grosser Druck sein, den andere auf mich ausüben oder den ich mir selber mache, oder eine Konfliktsituation, die ich noch nicht als solche erkannt habe. Dann können die Stimmen wie ungezogene Kinder sein, die ich an einem ungestörten Ort scharf zurechtweisen muss.

 

Wenn ich gewusst hätte, wie befreiend das Reden über meine Stimmen mit anderen Betroffenen sein kann! Erst in unserer Selbsthilfegruppe habe ich gelernt, dass ich meine Stimmen im Zusammenhang mit meiner Lebensgeschichte sehen sollte. […]

 

Der Hauptgrund, warum ich jetzt seit 1997 ohne Klinik und ohne Psychopharmaka leben kann, ist sicher, dass ich mich in der Stimmenhörer-Bewegung engagiert habe. [..] Ich habe mich von einer Betroffenen zu einer Expertin in eigener Sache entwickelt. Seit Mai 1998 gibt es in Deutschland das Netzwerk Stimmenhören (kurz NeSt.) In diesem Netzwerk sind Betroffene (die Experten durch Erfahrung), im psychiatrischen Bereich Tätige (die Experten durch den Beruf) und Angehörige organisiert. Wir begegnen uns auf gleicher Augenhöhe […]

 

Hannelore Klafki: Die Stimmen begleiten mein Leben

 

Peter Lehmann, Peter Stastny (Hg.), Statt Psychiatrie 2

 

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Fragwürdige Allianz https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/04/fragwuerdige-allianz/ https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/04/fragwuerdige-allianz/#respond Mon, 08 Apr 2019 16:00:51 +0000 https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/?p=5395

Offensichtlich wurde die fragwürdige Allianz aus wissenschaftlichen Institutionen, Pharmaindustrie und Berufsverbänden […] dem prominenten Schizophrenie-Experten Loren Mosher zu viel. Am 4. Dezember 1998 eröffnete der Gründer des alternativen Soteria-Behandlungskonzepts der American Psychiatric Association seinen Austritt aus der Berufsvereinigung, der er fast 30 Jahre angehörte.

 

In einem offenen Brief an die APA sind die Gründe für den Austritt aufgeführt. Daraus ein paar Auszüge: „An diesem Punkt in der Geschichte ist die Psychiatrie meiner Meinung nach fast gänzlich von den Pharmafirmen übernommen worden… […] Wir versuchen nicht länger, Menschen ganzheitlich in ihren sozialen Umständen zu verstehen. Wir sind viel eher dazu da, die Neurotransmitter unserer Patienten auszurichten. Das Problem ist, dass es sehr schwierig ist, mit Neurotransmittern eine Beziehung zu haben- in welcher Konfiguration auch immer. Ich kann nicht an das gegenwärtige biomedizinisch-reduktionistische Modell glauben, das von der psychiatrischen Führerschaft verkündet wird und uns einmal mehr mit der somatischen Medizin verheiratet. Es geht hier um modische Sitten, Politik und – wie im Fall der Pharma- Verbindungen zu unserem Haus – um Geld.“ Moshers Analyse ist nichts hinzuzufügen.

 

Felix Hasler, Neuromythologie, transcript

 

 

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Es gibt viele Wege, die Welt wahrzunehmen https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/04/es-gibt-viele-wege-die-welt-wahrzunehmen/ https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/2019/04/es-gibt-viele-wege-die-welt-wahrzunehmen/#respond Fri, 05 Apr 2019 15:24:39 +0000 https://www.alternativenzurpsychiatrie.ch/?p=5478

In England haben wir die Prinzipien der Stimmenhörerbewegung in andere psychosoziale Bereiche integriert. Inzwischen gibt es auch ein Netzwerk zur Unterstützung von Menschen mit aussergewöhnlichen Überzeugungen. Die zugrunde liegende Idee beruht auf der Arbeit von Tamasin Knight, einer Forscherin und Aktivistin für Menschenrechte im psychiatrischen Bereich, die untersucht hat, wie wir mit Menschen mit aussergewöhnlichen Überzeugungen umgehen, die psychiatrisch Tätige gewöhnlich als Wahnvorstellungen bezeichnen (Knight 2006). Sie stellte fest, dass viele Menschen problemlos mit aussergewöhnlichen Überzeugungen leben. In ihrem Handbuch „Beyond Belief“ („Jenseits des Glaubens“) zum Umgang mit aussergewöhnlichen Überzeugungen schreibt Knight: „Es gibt viele Menschen mit Überzeugungen, die man als Wahnvorstellungen einstufen könnte, die aber trotzdem ein erfolgreiches Leben ohne jeglichen Kontakt zur Psychiatrie führen. […] Der Unterschied zwischen ihnen und denen, die psychiatrische Patienten sind, besteht darin, ob die Personen mit ihren Überzeugungen umgehen können oder ob ihre Überzeugungen sie quälen und vereinnahmen.“

 

Knight betont die Tatsache, dass Menschen in der Psychiatrie generell nur Behandlungen bekommen, die darauf abzielen, ihre Überzeugungen zu unterdrücken oder sie davon zu überzeugen, dass sie falsch sind. […]

 

Das Konzept von Mad Pride („Verrückt und stolz“), das bei Psychiatriebetroffenen immer beliebter wird, fordert […] dass alternative Realitäten und Erfahrungen akzeptiert und respektiert werden. […]

 

Meine Erfahrungen in den letzten zehn Jahren mit der Hilfe für Menschen, denen psychotische Glaubenssysteme nachgesagt werden, zeigen, dass es wichtig ist, das Recht der Menschen auf ungewöhnliche Überzeugungen anzuerkennen. Traditionelle psychiatrische Dienste halten diese Einstellung für eine Unterstützung von Wahnvorstellungen, die sie für den Betroffenen noch realer erscheinen lassen. Ich habe allerdings festgestellt, dass es oft hilfreich ist, die Ansichten von Menschen als wertvoll und bedeutend anzuerkennen und mit ihnen zusammen herauszufinden, wie sie die Welt sehen und was der beste Weg für sie sein könnte. In manchen Fällen kritisiere ich die Vorstellungen zur Realität, aber es ist nicht mein Ziel, Menschen zu helfen, die Welt rationaler zu sehen; ich will Menschen helfen, mit ihrem Leben klarzukommen und ihre Version der Realität besser mit ihrem Umfeld abzustimmen. […]

 

Wer sich an die Psychiatrie wendet, bekommt Psychopharmaka zur Unterdrückung aussergewöhnlicher Gedanken, und Therapien sollen den Menschen beibringen, rationaler zu denken. Die Alternative ist, der Gesellschaft zu vermitteln, dass es viele Wege gibt, die Welt wahrzunehmen, und dass nicht die Fähigkeit, normal und rational zu denken, wesentlich für die Lebensqualität von Menschen ist, sondern wie sie über ihre Überzeugungen und die Welt um sie herum denken. Deshalb sind Selbsthilfegruppen, in denen verschiedene Sichtweisen und Anschauungen akzeptiert werden und Menschen entdecken können, wie sie mit ihrer Überzeugung leben können, ein wesentlicher Teil dieses Ansatzes. […]

 

Rufus May

 

Peter Lehmann, Peter Stastny (Hg.), Statt Psychiatrie 2

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